Was ist Cheerleading

Der Begriff Cheerleading kommt aus dem Englischen. Cheer bedeutet anfeuern und lead heißt leiten. Das allererste Cheerleader Team bestand aus Männern (1898, University of Minnesota).
Ein Squad (ist das Team) feuert das Publikum an, ein Sportteam lautstark zu unterstützen. Typische Sportarten sind American Football und Basketball. Mittlerweile haben auch schon Fußballteams und Eishockey Mannschaften eigene Cheerleader.

Cheerleading wird aber auch gerne bei verschiedenen Veranstaltungen als Showprogramm gesehen.
Mittlerweile ist es ein höchst anspruchsvoller Sport. Es werden verschieden Elemente miteinander verbunden, dazu zählt tumbling, dance, jumps, stunten und Pyramiden bauen. Dabei wird sehr viel Wert auf Motions, Sharpness und Spirit gelegt.

Beim Cheerleading dürfen Pompons nicht fehlen. Sie sind ein wesentliches Element jedes Cheerleaders.
Je besser man die Elemente in einem Programm kombiniert, desto schöner und spektakulärer ist ein Auftritt eines Squads.

Jedes Jahr finden Cheerleader-Meisterschaften national und international statt. In einem max. 2:30 minütigem Programm haben die Squads Zeit ihr Können zu zeigen.

Kategorien im Cheerleading

  • Peewee Cheer (Mädchen und Jungs, es wird gecheert, gestuntet und getumbelt)
  • Junior All-Girl Cheer (nur Mädchen, es wird gecheert, gestuntet und getumbelt)
  • Junior Coed Cheer (Mindestens ein Mitglied des Teams ist männlich, ansonsten wie All Girl)
  • Junior Dance (Hierbei werden keine Stunts oder Chants gezeigt sondern ausschließlich Dance-Elemente)
  • Senior All-Girl Cheer
  • Senior Coed Cheer
  • Senior Dance Group Stunt (Eine Gruppe aus fünf weiblichen Cheerleadern, die eine Minute lang ohne Pause stuntet)
  • Coed Group Stunt (eine Gruppe bestehend aus fünf Cheerleadern, davon mindestens einem weiblichen und bis zu vier männlichen Personen, die eine Minute lang ohne Pause stuntet)
  • Partnerstunt (Ein männlicher und ein weiblicher Cheerleader stunten eine Minute lang ohne Pause)

Elemente beim Cheerleading

Was beim Cheerleading auch nicht fehlen darf, sind Cheers und Chants, die jedes Programm abwechslungsreicher macht.

Motions
sind Armbewegungen, die im ganzen Programm entscheidend sind. Man benötigt sie beim Tanzen, Stunten und bei Cheers und Chants

Chant
ist ein kurzer Sprechgesang, der mehrmals hintereinander wiederholt wird, mit passenden Motions.

Cheer
ist dem Chant sehr ähnlich, wird aber nur einmal gesprochen

Stunts
sind Hebefiguren die aus mindestens 2 bis 5 Personen bestehen, dazu benötigt man einen Flyer/Top und Bases

Der Flyer/Top wird von den Bases, die auf dem Boden stehen, gehalten. Der Flyer kann beidbeinig (Elevator, Extension) aber auch einbeinig (Liberty) stehen. Bei den Bases unterscheidet man Side Bases, die sich gegenüber stehen und das Hauptgewicht des Flyers tragen. Ein Back unterstützt den Flyer am Fußgelenk, drückt ihn dabei nach oben und gibt ihm Stabilität. Der Front ist für die Sicherheit des Stunts verantwortlich und unterstützt die Side Bases

Pyramiden
sind zusammenhängende Stunts. Es ist auch möglich, dass mehrere Personen übereinander stehen (max. 3.) Die Person die zwischen Base und dem obersten Flyer steht, nennt am Middle Layer

Beim Basket Toss wird der Flyer in die Luft geworfen und macht oben eine bestimmte Bewegung, meistens einen Jump.

Jumps
sind überstetzt Sprünge, die auch in Tänzen oder beim Basket Toss eingesetzt werden. Sie haben verschiedene Schwierigkeiten, wie z.B. der Spread Eagle/ Star Jump (man sieht in der Luft aus wie ein Stern) oder einen Pike (Beine müssen parallel zum Boden gezogen/gesprungen werden und die Arme wiederum parallel zu den Beinen). Die Schwierigkeit beim Jump ist, das das gesamte Team gleich abspringt, die Ausführung und die Landung gleichzeitig macht.

Dance
ist ein ganz wichtiger Teil des Cheerleadings. Man muss die ganze Zeit gespannt sein, es darf aber nicht verkrampft wirken und von weitem gut erkennbar sein.

Spotter
sind Personen die entweder zum Team dazu gehören oder nicht aktiv immer wieder an den Rand gehen. Sie fangen fallende Cheerleader auf, um Verletzungen zu vermeiden.

Tumbling
wird im Cheerleading immer wichtiger und ist der bodenturnerische Bereich. Darunter versteht man z.B. Rad, Radwende, Flick,…

Sharpness
ist die Spannung, besonders der Arme Spirit ist der Spaß, den der Squad haben soll und der auf das Publikum besonders wirkt

Vieles von diesen Begriffen werden die Sportlerinnen hier in Wien bei den Vienna Pirates Cheerleadern kennen lernen. Auch wenn wir hier in Wien ein ganz junger Cheerleading-Verein sind, werden alle Begriffe den Kindern schon beigebracht.